Ausschaltproblem

    Ausschaltproblem

    Hallo Leute,

    ich habe wieder einmal ein Problem. Wenn ich auf start -- Ausschaltbutton klicke, friert bis auf den Mauszeiger alles für ca. 3 Minuten ein. Selbst die Uhr wird angehalten, allerdings nur in der Anzeige. Strg.,Alt,Entf ruft den Taskmanager noch auf, es ist allerdings nichts damit anzufangen. Welche Prozesse noch laufen, bzw. damit aktiviert werden, ist nicht nachprüfbar, weil diese Anzeige ebenfalls einfriert. Das Gleiche gilt allgemein für die Systemleistung (alles einzeln nachgeprüft). Hat jemand eine Idee, was das sein könnte? Schädlinge sind nicht feststellbar. Das Ganze ist zwar nicht sonderlich schlimm, weil sonst eigentlich alles einwandfrei funktioniert, aber es ist lästig, weil ich immer diese Zeit warten muß, bis mir die Ausschaltalternativen angeboten werden. Ab da funktioniert dann allerdings wieder alles einwandfrei. Für Hinweise wäre ich sehr dankbar.

    Beste Grüße, t.
    1. Versuch: Hochfahren, direkt wieder runterfahren --> Verzögerung?
    2. Versuch: Hochfahren, "normal" arbeiten (sprich: Mails abholen, surfen, Office Doks bearbeiten), runterfahren --> Verzögerung?
    3. Dasselbe wie a) im abgesicherten Modus --> Verzögerung?
    4. Dasselbe wie b) im abgesicherten Modus --> Verzögerung?
    Wie sieht das aus, wenn Du offline bist?

    Rödelt die Festplatte in der Zeit?
    Wie sehen die Optionen die Auslagerungsdatei betreffend an (Systemsteuerung - System - Erweitert - Systemleistung Einstellungen - Erweitert - virtueller Arbeitsspeicher - Ändern)?
    Irgendwelche Einträge im Ereignisprotokoll (Systemsteuerung - Verwaltung - Ereignisanzeige)?
    {brigens ist ein Kezboard/Treiber v;llig [berfl[ssig!

    Hier gibts Antivirensoftware
    Zu 1. keine Verzögerung
    2. 2:20 Minuten
    3. keine
    4. keine
    ofline: keine veränderung im Normalbetrieb. Festplatte scheint zu laufen (sie ist sehr leise). Auslagerungsdateien gut 2GB für alle Laufwerke, kann geändert werden. Ereignisprotokoll: sehr viele Einträge, die Meisten vielfach mit auf die Sekunde genau der gleichen Zeitangabe. Bei Anwendungen wenige Fehler, immer Google Update.Bei Sicherheit keine Fehler. Bei System viele Fehler. Die Meisten betreffen DCOM, wo also keine Verbindung zustande kam. Viele Warnungen betreffend DHCP Server. Einige CD ROM, vermutlich, weil ich das Laufwerk abgeklemmt habe. Es ist defekt und die Suche danach hat mir den Start des Rechners um eben diese ca. 3 Minuten verzögert.Für den Fall, daß es nützt, habe ich einen Screenshot der laufenden Prozesse gemacht. Er liegt auf imagebanana unter dieser URL:
    imagebanana.com/view/hmlkwj7t/screenshot_Prozesse.png][/URL]
    Danke für Deine Antwort, und hoffentlich kannst Du mehr daraus entnehmen als ich, nämlich, daß irgendein Prozeß dafür verantwortlich sein muß, der erst im Verlauf der Arbeiten gestartet wird.
    Den google-Updater kannst Du mal vor dem Runterfahren beenden, dito den Antivirenscanner und den Teatimer. Entweder über die Systray beenden oder notfalls direkt im Taskmanager. Desgleichen AppleDeviceService, X10Nets, AdobeARM, reader_sl, PCMService, PRISMSTA, jqs.
    Alle diese Prozesse sind systemseitig nicht notwendig. Wenn wir Glück haben, ist einer dieser Prozesse für den amoklaufenden Rechner verantwortlich. Falls ja, hilft uns das Ausschlussprinzip evtl. weiter.
    Falls nein:
    Die Fehler in den Protokollen, treffen die zeitlich mit dem von Dir initiierten Shutdown zusammen?
    Zur Not kannst Du die Protokolle auch mal vor dem Shutdown löschen, und dann nach dem Neustart mal nachschauen, was sich getan hat.
    Was mir noch aufgefallen ist: Dein System-Prozess hat einen enormen Speicherbedarf. Der dümpelt bei mir bei 236kb rum, bei Dir hat er fast das 500-fache. Bei den meisten Screenshots, die ich auf die Schnelle im Web gefunden habe, sind eher Speichermengen in meinem Bereich zu sehen. Vielleicht hilft uns hier der Prozess-Explorer weiter, zu klären, warum der bei Dir so mächtig ist.
    {brigens ist ein Kezboard/Treiber v;llig [berfl[ssig!

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    Eine längere Versuchsreihe hatte als Ergebnis, daß die Verzögerung nur bei vorhergehendem Start aus dem Ruhezustand auftritt, da allerdings dann auch immer. Gleichzeitig ist das auch mit einer längeren Verzögerung beim Runterfahren (gut 2 Minuten) und einer leichten Verzögerung beim Neustart verbunden.
    Das Energieschema ist eingestellt auf Desktop, Monitor aus nach 15 Minuten, Festplatte aus nach 20 Minuten, Standby nie, Ruhezustand nach 15 Minuten. Das klingt albern, weil danach das Abschalten derr Festplatte nie zum Tragen kommen kommen könnte, hat aber seinen Sinn darin, daß ich gelegentlich Radio über den Rechner höre und das Programm das automatische Gehen in den Ruhezustand verhindert. Hilft das weiter?
    Zum Thema Ruhezustand fiele mir noch die Hiberfil.sys ein (sollte unter C:\ liegen). Vielleicht hilft es, den Ruhezustand mal auszuschalten und den Rechner neu zu starten. Danach sollte die Datei verschwunden oder löschbar sein. Dann auf C:\ mal scandisk machen und defragmentieren. Danach kannst Du den Ruhezustand wieder einschalten, die Hiberfil.sys sollte dann wieder automatisch angelegt werden.
    Ansonsten kannst Du evtl. mit dem Process-Monitor herausfinden, wer da auf die Festplatte so energisch zugreift (davon gehe ich mittlerweile aus)
    Ansonsten fiele mir dann noch ältere Hardware ein, die den Ruhezustand nicht mag. Evtl. mal alles unnötige wie USB-Geräte, Drucker, optische Laufwerke, WLAN-Adapter etc. abklemmen.

    EDIT: Den hier habe ich noch gefunden:
    PS - vielleicht ist ja auch evtl. die Fehlerberichterstattung mit einem versuchten Memmorydump im Weg ... das hab ich immer standardmaessig deaktiviert, da ausser Win-Systemprogrammierern niemand auf der Welt etwas sinnvolles, nichtkriminelles damit anfangen kann ...

    Geraetemanager - Erweitert - Starten und Wiederherstellen - Einstellungen - Debuginformationen speichern - Keine
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    Zum Thema Ruhezustand fiele mir noch die Hiberfil.sys ein

    Das paßt mit der ersten Zeile des gmer-Protokolls zusammen, das ich vor ein paar Tagen hier gepostet habe. Da stand: (sinngemäß) System kann hiberfil nicht finden.
    Ich habe es gefunden, aber es läßt sich nicht löschen, weil angeblich verwendet, obwohl ich gerade erst gebootet habe und sämtliche Energieoptionen auf "nie" gestellt sind.
    Ansonsten kannst Du evtl. mit dem Process-Monitor herausfinden, wer da auf die Festplatte so energisch zugreift (davon gehe ich mittlerweile aus)

    Da brauche ich noch einige Zeit, um rauszufinden, was wofür gut ist.
    PS - vielleicht ist ja auch evtl. die Fehlerberichterstattung mit einem versuchten Memmorydump im Weg

    Die ist bei mir - bis auf kritische Fehler - deaktiviert.
    Geraetemanager - Erweitert

    Gibt es bei mir nicht.

    Ansonsten herzlichen Dank für die Mühe und den Zeitaufwand. Der böse Bube ist gefunden, jetzt ist er nur noch zu zähmen. Ich werde versuchen, hiberfil über Knoppix zu löschen.

    Beste Grüße, t.
    @NASA:
    Man sollte doch nie zu früh hurra schreien. Über die Reparaturkonsole habe ich mit dem guten alten del-Befehl hiberfil gelöscht bekommen. Daraufhin lief alles wie geschmiert. Voraussagegemäß wurde hiberfil automatisch neu erstellt. Auch das gab kein Problem, nur der erste Versuch, wieder den Ruhezustand zu verwenden, hat die schlafenden Hunde neu geweckt. Anscheinend hat es wirklich was mit dem hohen Speicherbedarf von system zu tun. Unter der folgenden URL findest Du einen Screenshot bei imagebanana.

    imagebanana.com/view/2660xjzb/screenshot_Prozessexplorer.png

    Der Prozeßexplorer sagt mir leider nicht allzuviel, deshalb habe ich hier den Screenshot bei imagebanana reingestellt. Mit dem Prozeßmonitor geht das nicht. Der listet jeden Prozeß ungeheuer oft auf, wodurch die Datei wahnsinnig groß und völlig unübersichtlich wird.
    Die Festplatte hat übrigens während der gesamten Pause vor sich hin gerödelt.
    Wäre nett, wenn Du Dir das noch einmal ansehen würdest.
    Der Procmon listet jeden Zugriff auf Platte und Registry auf - das gibt dann schon mal ein paar 100k Zeilen. Da hilft meist nur filtern (wobei man dann natürlich wissen muss, was man genau sucht).

    Hast Du nach dem Löschen der Hiberfil wie empfohlen Scandisk und Defrag gemacht?

    Ansonsten bin ich auch ziemlich ratlos, die Threads unterhalb von System sehen eigentlich recht "normal" aus, nicht viel anders als bei mir.

    Als einziges könnte ich mir noch vorstellen, dass der Virenscanner versucht, die Hiberfil.sys zu scannen. Schau mal in den Einstellungen des AV-Programms nach, ob die Hiberfil.sys in den Ausnahmen drin steht.
    {brigens ist ein Kezboard/Treiber v;llig [berfl[ssig!

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    Es gibt noch eine Möglichkeit. Beim letzten Runterfahren blitzte ganz kurz eine Meldung auf, daß pagefile.sys beschädigt sei. Das könnte auch die Anzeige im Taskmanager mit der Auslagerungsdatei von 430M, obwohl die CPU nichts tut, erklären. Ich nehme an, ich kann auch diese Datei löschen, und sie wird beim nächsten Hochfahren wieder erstellt. Bevor ich das mache, warte ich aber erst mal grünes Licht von Dir ab.
    Ach ja, scandisk kennt meine xp-Version nicht. Ich habe chkdsk /f und dann defrag laufen lassen.
    Die pagefile.sys kannst Du am einfachsten löschen wenn Du unter
    Systemsteuerung - System - Erweitert - Systemleistung - Einstellungen - Erweitert - virtueller Arbeitsspeicher - Ändern
    auf allen Partitionen nacheinander "keine Auslagerungsdatei" anwählst, "festlegen" anklickst, die evtl. auftretende Warnmeldung bestätigst und danach den Rechner neu startest. Dann solltest Du die evtl. noch vorhandene Datei problemlos löschen können. Wenn Du danach den virtuellen Speicher wieder neu konfigurierst, sollte die Pagefile.sys nach einem Neustart wieder angelegt werden (ggf. vorher nochmal chkdsk/defrag).
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